Unweit der Wehrkirche befindet sich ein beliebtes Ausflugsziel, der große Stein |
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ein Naturdenkmal aus der Eiszeit
. Der Findling, aus schwedischem |
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Wie kam der Findling zu uns ? Zur Eiszeit (Pleistozän) entwickelten sich aufgrund von Klimaveränderungen in zahlreichen Gebieten der Erde mächtige und umfangreiche Vergletscherungen. Eines der eiszeitlichen
Vergletscherungszentren lag in Skandinavien. Die sich dort bildenden Gletscher schlossen sich zu einem Eisschild zusammen, der eine Mächtigkeit bis zu 3.500 Metern erreichte. Gleichzeitig rückten Gletscher aus den Alpen in das
Vorland vor. Dieser Vorgang wiederholte sich mehrere Male. In Norddeutschland werden die drei Etappen der Hauptvergletscherungen als Elster-, Saale- und Weichselvereisung bezeichnet. Gebirge wurden vom Norden her vom Eis
überfahren. Dabei hobelte das Eis hindernisbildende Gesteinsbrocken vom Untergrund ab, nahm sie auf und trug sie als Gesteinsschutt mit sich fort. Beim Abtauen der Gletschermassen blieben die vom Eis mitgeführten Steine liegen.
Diese vom Eis transportierten und abgelagerten Steine, werden, wenn sie einen Mindestdurchmesser von 40 cm aufweisen, Findlinge oder Geschiebe genannt. Zur Saaleeiszeit tauten auch im jetzigen Brandenburg die Gletschermassen ab und
hinterließen das von ihnen mitgeführte Steinmaterial, darunter auch den riesigen Findling in Oderberg-Neuendorf. Man darf also davon ausgehen, daß dieser Stein seit rund 150.000 Jahren an seinem jetzigen Fundort, liegt.
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Heimat in Schweden Das Steinmaterial unseres Findlings ist etwa eine Milliarde Jahre alt. Es besteht aus Granit.Die Heimat unseres Findlings liegt also ca. 750 km entfernt
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